Wir machen stark fürs Leben!

An der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur stehen die rund 500 Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. In einer von Respekt und Toleranz geprägten Atmosphäre lernen sie in technisch modern ausgestatteten Klassenräumen. Die Lehrerinnen und Lehrer setzen auf eine zeitgemäße Pädagogik auf Basis des Classroom Managements. 

Der Pflichtunterricht findet am Vormittag statt. Danach bieten wir ein Mittagessen und eine freiwillige Nachmittagsbetreuung bis 15:30 Uhr an.

Bläserklasse

Bläserklasse

Lerne gemeinsam mit den anderen Schülern Deiner Klasse, ein Blasinstrument zu spielen. Erlebe den Spaß und den Erfolg bei vielen Auftritten.


Tabletklasse

Tabletklasse

Erlebe Lernen ganz neu!

Nutze das iPad, um Lerninhalte in zeitgemäßer Weise zu verinnerlichen.

 


Sportklasse

Sportklasse

Die bist sportbegeistert und möchtest gerne mal ungewöhnliche Sportarten ausprobieren? Dann bist Du in unserer Sportklasse genau richtig.



Wichtige Termine

  • Herbstferien
    Montag, 11. Oktober bis Freitag, 22. Oktober 2021
  • Tag der offenen Tür für Grundschüler und ihre Eltern
    Samstag, 8. Januar 2022, vormittags

Aktuelles aus dem Schulleben


Verkehrserziehung für unsere Abschlussklassen

Die Schülerinnen und Schüler unserer Abschlussklassen haben sich heute mit Themen der Mobilität beschäftigt. In verschiedenen Workshops ging es um den Erwerb eines Führerscheins und um die Gefahren, denen sich Fahranfänger häufig aussetzen.

Durch den Fahrlehrer Bernd Wild erfuhren die Teilnehmer erst einmal Details rund um den Führerschein mit 17 und die Regeln des begleiteten Fahrens.

Anschließend beschäftigten sie sich mit den Gefahren, die sich besonders in den ersten Jahren des Autofahrens ergeben. Die Verkehrswacht Montabaur hatte für unsere Schülerinnen und Schüler einiges vorbereitet: Mithilfe eines Agility Boards konnten sie mit Werner Kraus selbst ausprobieren, welche Auswirkungen der Konsum von Alkohol und Drogen auf den Menschen hat. Danach konnten sie mit einer Rauschbrille versuchen, fehlerfrei einen Parcours zu bewältigen. So konnten sie selbst erfahren, wie eingeschränkt die Wahrnehmung unter Alkohol- und Drogeneinfluss sein kann.

Weitere Mitarbeiter der Verkehrswacht Montabaur erläuterten verschiedene Themen rund um die Mobilität. Mit Volker Frink konnten die Schüler ein E-Scooter-Training durchlaufen und einiges über die StVO lernen. Mit Martin Freisberg wurde das Thema Aggressives Verhalten und dessen Auswirkungen erläutert und mit Karl-Heinz Nink und Gerhard Bast ging es um das Anschnallen und die Eigenverantwortung von Mitfahrern.

 

Für die eindrucksvollen Erfahrungen und vielen Informationen und Tipps rund ums Autofahren bedanken wir uns herzlich bei den Mitarbeitern der Verkehrswacht sowie bei Bernd Wild!


Mit dem Mutmacher-Team auf der Suche nach dem Traumberuf

Wie finde ich einen Job, der wirklich zu mir passt?

Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler unserer neunten Klassen kurz vor den Herbstferien in dem Seminar „Mein mutiger Weg“ beschäftigt.

Die vier Seminarleiter Pascal, Manuel, Frederic und Gessica haben unseren Neuntklässlern anhand von vielen persönlichen Erlebnissen und Übungen Mut gemacht, den eigenen Weg zu suchen und zu finden. In lockerer Atmosphäre wurden eigene Stärken und Talente ermittelt und nach passenden Berufen gesucht. Die Teilnehmer konnten von eigenen Erlebnissen berichten, bei denen ihnen der Mut gefehlt hatte oder die besonderen Mut erforderten, und schnell wurde klar: seinen eigenen Weg zu gehen, verlangt Entschlossenheit, aber auch, sich seinen Ängsten zu stellen und Vertrauen in sich selbst zu haben. In jedem schlummert ein Potential, das nur darauf wartet, endlich ausgelebt zu werden. Jeder Mensch kann Außergewöhnliches erreichen, wenn er weiß, wozu er fähig ist. Unter diesen Leitmotiven entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Zukunftsbild.

„Für mich war das ein toller Tag“, sagte eine Neuntklässlerin. „Mir hat gut gefallen, dass die vier so locker sind und dass alles so positiv war. Ich wusste vorher gar nicht so genau, welche Stärken und Talente ich überhaupt habe.“

Auch in den nächsten Monaten steht das Mutmacher-Team unseren Neuntklässlern zur Verfügung und begleitet sie online durch die Zeit der Berufsfindung.

Herzlichen Dank an das Mutmacher-Team für dieses erfrischend andere Konzept der Berufsorientierung.

 


Die Klasse 5d berichtet von ihren Begegnungstagen

Am Montag, dem 27.09.2021, brachen wir zum Haus der Jugend in Montabaur auf, um dort einen unserer beiden Begegnungstage zu begehen.

Empfangen wurden wir von Lukas und Johanna, zwei Mitarbeitern der KfJ Montabaur. Nach einem kurzen Kennenlernspiel ging es auch bald auf den Hof, wo wir ins Teamtraining einstiegen. Nach einem Laufspiel starteten wir mit dem Eisschollenspiel. Hier wurde uns deutlich, dass wir nur gemeinsam zum Ziel gelangen können. Wenn wir uns gegenseitig nicht helfen und nur auf uns schauen, können wir es nicht schaffen.
Anschließend ging es ums Erklären und Zuhören. Ein Schüler beschrieb ein Bild, welches die anderen zeichnen sollten, und das nur auf die Beschreibung hin. Das war ganz schön kniffelig, denn es kommt auch hier wieder auf alle an - auf den, der beschreibt und auf den, der zuhört. Aber nach mehreren Durchgängen konnten wir passable Ergebnisse erzielen.
Nach einer Mittagspause, in der wir uns mit Pizza stärken durften, kam ein weiteres Highlight. Das Baggerspiel forderte uns einiges an Geduld und Konzentration ab. Aber da wir als Team arbeiteten, gelang es uns schließlich, vier Klötzchen mit einem an Seilen gespannten 'Bagger' aufeinander zu stapeln. Wir waren sehr stolz auf uns und merkten, dass jeder von uns als Teil des Ganzen wichtig ist. Mit einem Bewegungsspiel endete der tolle Tag.


Achtung Auto: Sechstklässler üben sich in Verkehrssicherheit

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 fand auch in diesem Jahr wieder eine Verkehrssicherheitsübung des ADAC auf dem Parkplatz des Schulzentrums in Montabaur statt.

Das Programm „Achtung Auto“ soll die Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und ihnen in Form eigener praktischer Erfahrung - in Ergänzung zum theoretischen Unterricht - physikalische Gesetzmäßigkeiten spielerisch nahebringen.

 In zwei Schulstunden hatten die einzelnen Klassen die Möglichkeit reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben. Sie haben erkannt, dass der Mensch einen "Anhalteweg" zum Stehenbleiben braucht und auch Fahrzeuge nicht sofort stehenbleiben können, sondern einen "Anhalteweg" haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch von der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt wird.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert bei der Sache und konnten sich einige hilfreiche Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr mit nach Hause nehmen.

 


Einschulungsgottesdienst für die 5. Klassen

Wir sind ein Team!

Heute kamen alle Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen mit ihren Klassenleitern und Paten zu einem kleinen Einschulungsgottesdienst in der Aula unserer Schule zusammen. Trotz Masken und Abstand kam das Gefühl einer neuen Gemeinschaft auf und die Kinder erfuhren, was es heißt, in einem Team zu sein.
Nicht nur beim Fußball ist Teamgeist gefragt, sondern auch in einer neuen Klasse. Jeder ist verschieden und muss seinen Platz im Team finden. Man lernt neue Mitschüler und Lehrer kennen und es erfordert Mut, sich auf so viel Neues einzulassen. Und auch wenn man sich vielleicht nicht mit jedem direkt versteht, so muss man trotzdem zusammenhalten.
Wir wünschen unseren neuen Teammitgliedern viel Erfolg an unserer Schule. Glaubt an euch selbst und trainiert fleißig weiter, dann wird die Mühe auch mit Erfolg belohnt und ihr gewinnt euer Spiel im Leben!
Vielen Dank an Horst Engel und Silke Zimmermann sowie an die Paten für die Gestaltung des Gottesdienstes.


Herzlich willkommen an der Anne-Frank-Realschule

 Am Dienstag, 31.08.2021 war es für unsere Fünftklässler endlich soweit: Mit einer Einschulungsfeier begann die Einführungswoche für die Schülerinnen und Schüler der vier fünften Klassen an der Anne-Frank-Realschule plus.

In der Aula begrüßte unser stellvertretende Schulleiter Thomas Eberth die 78 Fünftklässler und ihre Eltern mit afrikanischen Beats. Während die neuen Schülerinnen und Schüler verschiedene Rhythmen mit den Boomwhackers trommelten, sang Thomas Eberth Varianten der afrikanischen Worte für „Herzlich Willkommen“. Er wünschte ihnen einen guten Start in ihren neuen Schulabschnitt und nahm ihnen mit einfühlenden Worten die Angst vor der neuen Schule.

Anschießend trat die Klasse 6c auf die Bühne. In Reimen griffen sie ihre eigenen guten Erfahrungen in der Klassenstufe 5 auf und versetzten sich noch einmal in die Situation, in der die neuen Fünftklässler heute sind. Natürlich wünschten sie „den Neuen“ viel Erfolg und eine gute Zeit. Mit einer sportlichen Einlage präsentierte die Sportklasse 6c danach ein schwungvolles und energiegeladenes Programm, das sie mit ihrer Klassenleiterin Bianca Schmidt-Engels eigens für die neuen Schülerinnen und Schüler eingeübt hatte.

Nach einer humorvollen musikalischen Einlage zum Thema Vertretungsstunde, die Thomas Eberth mit einer Ukulele vortrug, stieg die Aufregung für die Fünftklässler: Die KlassenleiterInnen Thomas Heinrich, Ina Möller, Elena Dötsch und Manuela Neu wurden vorgestellt.

Mit ihnen und den Paten aus der Klassenstufe 10 trafen sich die Fünftklässler im Anschluss auf dem Schulhof, um erstmals in ihren Klassenraum zu gehen. Dort lernten sie ihre Mitschüler kennen und erfuhren alle Einzelheiten über die erste Woche an ihrer neuen Schule. Währenddessen konnten sich die Eltern in der Aula über verschiedene Aspekte des Schullebens ihrer Kinder an der Anne-Frank-Realschule plus informieren und sich mit anderen Eltern und der Schulleitung austauschen.

Als die jungen Schülerinnen und Schüler ihre Eltern nach der ersten Unterrichtseinheit auf dem Schulhof wiedertrafen, wurde aufgeregt von ihren ersten Eindrücken berichtet. Ausgelassen verabschiedeten sich die Familien voneinander.

Im Laufe der Einführungswoche lernen die neuen Fünftklässler nicht nur ihre Klassenkameraden näher kennen. Sie erhalten auch das Handwerkszeug für ein erfolgreiches Schulleben an der Anne-Frank-Realschule plus. Mit ihren Klassenleitern und Paten treffen sie wichtige Personen der Schulgemeinschaft und entdecken die Örtlichkeiten und Wege im Schulgebäude und im Schulzentrum. Sie erlernen die Grundlagen des Classroom Managements und üben den Umgang mit dem Schulplaner und den digitalen Informationssystemen.

Mit neuen Freundschaften und dem nötigen Rüstzeug ausgestattet können die Fünftklässler im Anschluss in den regulären Unterricht starten.


Aktion „Coronafrei ins neue Schuljahr!“




Gerne unterstützen wir die Aktion „Coronafrei ins neue Schuljahr!".

 

Wir hoffen auf Eure rege Teilnahme!


Spende für eine Bläserklasse im Ahrtal

Die schrecklichen Bilder von den Verwüstungen im Ahrtal haben auch uns schockiert. Musikern treiben besonders die Fotos von zerstörten und verdreckten Instrumenten der Bläser- und Streicherklassen die Tränen in die Augen.

Da war uns sofort klar, dass wir hier helfen müssen. Über das Bläserstudio in Koblenz konnten wir heute 9 Blasinstrumente an das Peter-Jörres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler spenden.

Wir hoffen sehr, dass dies dazu beiträgt, dass die Schülerinnen und Schüler mit Beginn des neuen Schuljahres wieder mit Freude in der Schule musizieren können.



Ehrungen und Buchpreise für die Klassenbesten

 Zum Abschluss dieses außergewöhnlichen und arbeitsreichen Schuljahres 2020/21 traf sich die Schulgemeinschaft der Anne-Frank-Realschule plus noch einmal auf dem Schulhof und ehrte die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr besonders erfolgreich waren.

 

Mit einem kleinen Konzert eröffneten die Bläserklassen unter der Leitung von Thomas Eberth die Veranstaltung. Die Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6b erhielten zum Abschluss ihrer Ausbildung eine Urkunde über die Teilnahme an der Bläserklasse 2020/21.

 

Nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter Ernst-G. Carstensen überreichte DaZ-Lehrerin Beate Malinowski den erfolgreichen DaZ-SchülerInnen das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – Erste Stufe (DSD I).

 

Den klassenbesten Schülerinnen und Schülern überreichten Ernst-G. Carstensen und Thomas Eberth eine Urkunde und den Buchpreis der Schule. Darüber freuten sich Tugra Aydin (5a), Luisa Bauer (5b), Linus Kutscher (5b), Laura Born (5c), Alina Krämer (5c), Fabian Rotek (6a), Theresa Hansen (6b), Marie Surges (6c), Dominik Döpfer (6d), Lukas Lehmler (7a), Laila Brugger (7a), Clara Rudersdorf (7b), Jeanette Günter (7c), Leydin Aksel (7d), Celina Drescher (8a),  Marianna Stamm (8b), Wagner (8c), Hassaan Ahmed (8d), David Geshev (9a) und Johann Müller (9b).

 

Im Anschluss gingen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenleitern in die Klassenräume, um dort ihre Zeugnisse entgegenzunehmen und gemeinsam das Schuljahr ausklingen zu lassen.

 

Wir freuen uns über eure Leistungen und wünschen euch schöne und erholsame Ferien!


Das goldene Teststäbchen geht an ... Katja Kraus

Für die Praxis Drs. Classen und Staudt kam Katja Kraus in den Monaten März bis Mai 2021 regelmäßig an unsere Schule und führte professionell Corona-Schnelltests mit Schülern, Lehrern und Schulpersonal durch, damit wir mit einem guten Gefühl unseren Schulalltag leben konnten. Dabei strich sie stehts freundlich und einfühlsam rund 5 000 (!) Nasenlöcher ab.

 

Zum Dank für ihren unermüdlichen Einsatz überreichten Schulleiter Ernst-G. Carstensen und Schulsozialarbeiterin Christina Bonifer nun im Namen der gesamten Schulgemeinschaft der Anne-Frank-Realschule plus „Das goldene Teststäbchen“ an Katja Kraus.


Kunstausstellung im historischen Rathaus

Die aktuell im historischen Rathaus ausgestellten Schülerarbeiten sind im Kunstunterricht der Klassen 7a und 8a während der Fern- und Präsenzunterrichts-phasen entstanden.

„Ich und mein Wohnort“ war das Thema für die Klasse 7a. Die Aufgabenstellung des Themas orientiert sich an Marc Chagalls Kunstwerk „Ich und das Dorf“. Die Schülerinnen und Schüler sollten Elemente der Bildkomposition von Chagalls Bild übernehmen sowie individuelle Vorlieben, Freizeitaktivitäten und markante Ansichten ihres Wohnortes darstellen.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a hatten die Aufgabe die Figur des Schusterjungen, die sich als Plastik auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Kreissparkassengebäude in Montabaur befindet, auf Reisen zu schicken. Die Idee dazu lieferten Geschichten von reisenden Gartenzwergen, die im Internet kursieren und sogar im Kinofilm „Die fabelhafte Welt der Amélie“ ihren Platz gefunden haben.


Mit der Schere malen wie Matisse

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b haben sich im Kunstunterricht mit dem Künstler Henri Matisse und seinem Werk auseinandergesetzt. Aufgrund seiner fortschreitenden Krankheit konnte Matisse irgendwann nicht mehr auf herkömmliche Weise zeichnen und malen. So kam er auf die Idee, mit der Schere zu „malen“.

Diese „Gestaltungstechnik“ wendeten die Schülerinnen und Schüler bei ihrer praktischen Arbeit an. Zuerst kolorierte jeder ein DIN A 4-Papier in seiner Lieblingsfarbe. Dann wurde ein Motiv mit der Schere ausgeschnitten. Dabei durfte sich an typischen Gestaltungsformen von Matisse orientiert werden. Abschließend wurden die Einzelstücke zu einer großen Collage zusammengefügt. Die so entstandene Gemeinschaftsarbeit kann derzeit im Foyer unserer Schule betrachtet werden.


Abschlussfeier an der Anne-Frank-Realschule plus

In drei Abschlussfeiern hat die Anne-Frank-Realschule plus insgesamt 75 Schüler und Schülerinnen mit dem Qualifizierten Sekundarabschluss I oder dem Abschluss der Berufsreife entlassen. Obwohl die Feierlichkeiten aufgrund der Pandemiebedingungen auch in diesem Jahr verändert und klassenweise abgehalten werden mussten, konnte das Erreichte ausgiebig gefeiert werden.

 

Anstelle eines Gottesdienstes eröffneten Silke Zimmermann und Horst Engel als Schulpastoralteam die Abschlussfeiern mit ihren Gedanken zum Motto „Die Farben des Lebens“. So bunt wie der Regenbogen ist unsere Gemeinschaft. Und so bunt ist auch das Leben. Dieses Motto griffen auch die Schülerinnen Karolina Bialozyt (Klasse 9c), Diana Lang und Julia Lorenz (Klasse 10a) sowie Ema Hindic (Klasse 10b) in ihren Geschichten auf. Das Lied „Einmal im Leben“ von Wincent Weiss rundete diesen Programmpunkt ab.

Anschließend ging Schulleiter Ernst-G. Carstensen auf die vergangenen Schuljahre der Abschlussschüler ein. Fast ein Drittel davon hatten sie unter Pandemiebedingungen mit vielen Widrigkeiten wie Homeschooling und Wechselunterricht, Masken- und Testpflicht absolviert. „Aber lasst euch nicht einreden, ihr hättet darum eine Bildungslücke. Ihr habt so viel gelernt in dieser Zeit. Vielleicht habt ihr nicht den kompletten Lehrplan abgearbeitet. Stattdessen habt ihr aber so vieles mehr gelernt. Mit dem selbstorganisierten Lernen, der eigenen Motivation und der selbstverständlichen Mediennutzung habt ihr euch in dieser Zeit ein Potential angeeignet, das euch in eurer Zukunft weiterbringt.“ Ernst-G. Carstensen gratulierte den Schülern, die mit dem Schulabschluss ein wesentliches Ziel in ihrem Leben erreicht haben, und riet ihnen, weiter vielfältige Erfahrungen zu sammeln.

Die Schülersprecherinnen Arzu Karacadag und Julia Stockburger sprachen ein Grußwort und bedankten sich für die jahrelange intensive und wohlwollende Betreuung der Schüler durch ihre Lehrer.

Vor der Ausgabe der Abschlusszeugnisse wurden die herausragenden Leistungen einzelner Schüler geehrt. Für die klassenbesten Leistungen erhielten Max Weller (Klasse 9C), Kira Volk (Klasse 10a), Viona Klein (Klasse 10b) und Erjon Ukshini (Klasse 10c) den Buchpreis der Schule. Den Preis der Bildungsministerin für besonderes Engagement erhielt Shopika Sivanesan (Klasse 10a).

Im Anschluss an die Zeugnisausgabe nutzten sowohl die Schüler als auch die KlassenlehrerInnen Manuela Neu (9c), Ulrike Lüken (10a), Oliver Mazarin (10b) und Jürgen Korth (10c) die Gelegenheit, in emotionaler oder auch humorvoller Art auf die gemeinsamen Jahre zurückzublicken und Danke zu sagen.

 

Den Abschluss der Berufsreife erhielten:

Klasse 9c: Talha Atmaca, Aysha Alshehna, Karolina Bialozyt, Jannik Roger Brod, Lukas Busenus, Adrian Groth, Michael Hermann, Khaled Kaddour, Timothy Kesting, Julia Kragen, Nele Leovsky, Lara Noll, Maria Thomas, Evelyn Trichsh, Maximilian Weller, Svea Zatzke.

 

Den Qualifizierten Sekundarabschluss I erhielten:

Klasse 10a: Syzana Balavija, Lucas Anthony Brown, Esma Bilgic, Nur Sema Cingöz, Soraya Brühl, Leon Detrois, Paul Dorn, Rick Erschow, Nick Gombert, Marlon Heuchert, Arzu Karacadag, Svenja Kaspar, Diana Lang, Seline Littau, Anna Margaretha Lorenz, Amina Muratovic, Zara Narin, Marc Pollmann, Pauline Quirmbach, Shopika Sivanesan, Patrice Sawaya, Julia Marie Stockburger, Ibrahim Emin Tosun, Isabell Thomas, Jonas Weidenfeller, Dylan Weidmann, Artjom Tschujko, Kira Volk.

 

Klasse 10b: Ceyda Alakent, Maja Veronica Arnold, Annika Bauer, Nicola Bauer, Luca Elia Grunke, Ema Hindic, Felix Höber, Viona Klein, Ines Maria Kleinhückelskoten, Mohamad Mirza, Ajla Ljubuncic, Finn Manns, Funda Nur Olhan, Valeria Pauls, Joelina Peter, Paula Reusch, Valerian Reuter, Tim Sinner, Elias Springer, Ryan Wingender.

 

Klasse 10c: Chantal Fein, Kaan Ari, Belk-Jakup Dreshi, Saman Heidarzadeh Samani, Samuel Elia Lotz, Dieu Linh Nguyen, Vasilina Slepynina, Berkant Türk, Erjon Ukshini, Christian Zimbelmann, Blend Xhinovci.

 

Herzlichen Glückwunsch, liebe Schülerinnen und Schüler, viel Erfolg und alles Gute für eure Zukunft!

 


Überraschung für AFRS-Schüler: Eis für alle!

 Anne-Frank-Realschule bedankt sich bei ihren Schülern

 

„Was war das nur für ein Schuljahr und wie toll haben unsere Schülerinnen und Schüler die vielen Herausforderungen in der Corona-Krise gemeistert!“ Das war der Leitgedanke, als sich die Anne-Frank-Realschule zum Dank an ihre Schülerschaft eine besondere Überraschung ausdachte.

 

„Wir wollen Danke sagen für das Durchhalten in Coronazeiten, für das Ertragen des Homeschoolings und des Wechsel-unterrichts, für die beharrliche Mitarbeit beim Onlineunterricht trotz aller technischen Schwierigkeiten, für das gute Benehmen während der Tests in der Aula und für das anstandslose Tragen der Masken in der Schule.“ Im Namen des gesamten Lehrerkollegiums fand Schulleiter Ernst-G. Carstensen die richtigen Worte, als er den Schülerinnen und Schülern den Grund für diese Überraschung erläuterte und sie zum Eisessen auf den Schulhof einlud. „Ihr habt so vieles gelernt in diesem Schuljahr, aber eben ganz anders“, so faste er es zusammen und meinte damit nicht nur, dass sie trotz aller Widrigkeiten den Unterrichtsstoff bewältigt, sondern dass sie motiviert und zielstrebig für ihren Lernerfolg gesorgt haben.

 

Und so fuhr der Eiswagen auf den Schulhof und dann hieß es: Eis für alle!

Jeder Schüler und jede Schülerin durfte sich ein Eis auf die Hand zusammenstellen und es im Kreise ihrer Klassenkameraden verspeisen. Wie schön es doch ist, nach den vielen Wochen der Distanz wieder gemeinsam Spaß zu haben, konnte man in den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler sehen.

„Das ist eine super Idee“, sagten die Schülersprecher der Anne-Frank-Realschule. Und eine Schülerin fügte hinzu: „Ich glaube, dass die Schüler das echt verdient haben. Ich finde es aber auch gut, dass die Lehrer auch ein Eis bekommen. Sie waren für uns da und haben uns so viel geholfen.“


Zeichnen unter freiem Himmel

Landschaftsmaler vergangener Zeiten fertigten ihre Skizzen für ihre Gemälde draußen in der freien Natur an. Fotografien als Hilfsmittel gab es noch nicht. Später, im Jahre 1841, wurde die „Farbe in der Tube“ erfunden. Damit eröffneten sich den Künstlern ganz neue Optionen. Vor allem die Vertreter des Impressionismus nutzten diese neuen Möglichkeiten und fertigten ihre Gemälde direkt vor Ort an.

Als sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a bei gutem Wetter im Kunstunterricht auf den Weg zum Quendelberg machten, hatten sie zwar keine Tubenfarben im Gepäck, dafür aber Zeichenbretter, Motivsucher, Papier, Bleistifte und Buntstifte.

Am Quendelberg angekommen wurde sich ein geeigneter Platz zum Zeichnen gesucht und dann konnte es auch schon losgehen. Während des Arbeitsprozesses stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass sich das Zeichnen in der freien Natur im Gegensatz zum Abzeichnen einer Bildvorlage wesentlich unterscheidet. Sie mussten nun mit dem ständigen Spiel aus Licht und Schatten sowie der richtigen Einschätzung von Entfernungen und Perspektive klarkommen. Mit der Farbgebung hatten sie es dafür einfacher, da diese nicht naturalistisch abgebildet werden musste.

Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht den zeitgenössischen Künstler David Hockney kennen gelernt. Hockney ist unter anderem für seine farbintensiven Landschaftsbilder bekannt. An diesen Bildern durften sich die Schülerinnen und Schüler orientieren.

Aus zeitlichen Gründen wurden die Zeichnungen nicht fertig, jedoch meldeten die Schülerinnen und Schüler zurück, dass das Zeichnen in der freien Natur eine tolle Erfahrung gewesen sei und unbedingt wiederholt werden sollte.