Wir machen stark fürs Leben!


An der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur stehen die rund 500 Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. In einer von Respekt und Toleranz geprägten Atmosphäre lernen sie in technisch modern ausgestatteten Klassenräumen. Die Lehrerinnen und Lehrer setzen auf eine zeitgemäße Pädagogik auf Basis des Classroom Managements. 

Der Pflichtunterricht findet am Vormittag statt. Danach bieten wir ein Mittagessen und eine freiwillige Nachmittagsbetreuung bis 15:30 Uhr an.

Bläserklasse

Bläserklasse

Lerne gemeinsam mit den anderen Schülern Deiner Klasse, ein Blasinstrument zu spielen. Erlebe den Spaß und den Erfolg bei vielen Auftritten.


Tabletklasse

Tabletklasse

Erlebe Lernen ganz neu!

Nutze das iPad, um Lerninhalte in zeitgemäßer Weise zu verinnerlichen.

 


Sportklasse

Sportklasse

Die bist sportbegeistert und möchtest gerne mal ungewöhnliche Sportarten ausprobieren? Dann bist Du in unserer Sportklasse genau richtig.



Wichtige Termine

  • Zeugnisausgabe in den 6. Klassen (zusammen mit den Einstufungen in die Bildungsgänge)
    Freitag, 21. Juni 2024 | 6. Stunde
  • Zeugnisausgabe und Feier der Abschlussklassen 9d, 10a und 10b
    Freitag, 5. Juli 2024 | 10 Uhr
  • Zeugnisausgabe / Beginn der Sommerferien
    Freitag, 12. Juli 2024 (Unterricht endet nach der 4. Stunde.)

Aktuelles aus dem Schulleben


SchülerInnen stellen unseren Anne Frank Tag im rheinland-pfälzischen Landtag vor

 

Die besonderen Aktivitäten, die unsere Schule am Anne Frank Tag umsetzt, sind über die Ortsgrenzen hinaus nicht unbemerkt geblieben: „Die ganze Schule macht sich dann auf den Weg, recherchiert die Geschichte der Juden in der Region oder Anne Franks Leben. Sie lesen, schreiben auf, hören zu, recherchieren und basteln. Jede Jahrgangsstufe taucht auf ihre Weise in die Geschichte ein. Und anschließend – und das finde ich ganz hervorragend – feiern sie mit einem Fest der Kulturen die Vielfalt der Schule“, so lobte Landtagspräsident Hendrik Hering unseren Anne Frank Tag im Mainzer Landtag.

 

Am 17. Juni 2024 fand dort die Veranstaltungsreihe „#weitergedenken“ statt. Dieses Symposium setzte sich zum Thema, wie wir erinnern und Demokratie stärken können. Als eine von vier Schulen aus Rheinland-Pfalz durften elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Anne-Frank-Realschule im Landtag das Konzept unseres Anne Frank Tages als ein „Best Practice“ -Beispiel vorstellen. Detailliert schilderten sie die einzelnen Projekte und ihren Hintergrund zum Gedenken an unserer Namensgeberin sowie gegen Rassismus und Antisemitismus. Darüber hinaus berichteten sie auch von unserer Säuberungsaktion, bei der wir am 9. November in Gedenken an die Reichspogromnacht unsere Schule von allerlei diffamierenden Schmierereien befreiten.

 

Ein großes Lob gebührt den Schülerinnen und Schülern, die mit Herrn Carstensen die Anreise nach Mainz nicht gescheut haben, um unsere Schule hervorragend zu repräsentieren.

 


Tennismannschaften nahmen an Jugend trainiert für Olympia teil

Auch in diesem Jahr nahm die Anne-Frank-Realschule plus an den Regionalausscheiden im Tennis teil.

 

Mit zwei Mannschaften (Jungen und Mädchen) nahmen wir am Wettkampf II der Jahrgänge 2007- 2009 und mit einer Jungenmannschaft am Wettkampf IV der Jahrgänge 2011-2013 teil.

 

Hierbei wurden wir vom Tennisverein Schwarz-Weiß-Montabaur sehr unterstützt und bedanken uns an dieser Stelle nochmals.

 

Der Einzug in den Landesentscheid wurde von allen drei Mannschaften leider verpasst, aber die Motivation, weiter zu trainieren und im nächsten Jahr den Sieg zu erringen, stieg enorm.

 

 


Mathematik zum Anfassen

Faszinierend! Wir stehen in einer Seifenblase.
Faszinierend! Wir stehen in einer Seifenblase.

Es ist Freitag, 13 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler einer 5. und einer 6. Klasse haben sich gerade 2 Schulstunden lang mit Mathematik beschäftigt. Als die Lehrkräfte sie ins Wochenende schicken, fragen etliche, ob sie nicht noch bleiben können, um weiter an kniffligen mathematischen Problemen zu arbeiten.

Klingt nach einem Märchen? Ist es aber nicht!

Die Begeisterung für ein sonst oft nicht geliebtes Schulfach entstand in der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ im Landesmusikgymnasium Montabaur. Mitarbeiter des Mathematikums in Gießen hatten dort zahlreiche Experimente aus verschiedenen Gebieten der Mathematik aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler durften alles anfassen, ausprobieren, sich gegenseitig helfen. Dabei entstand eine so große Motivation, dass alle sich auch an schwierige Aufgaben ran wagten. Selbst anfängliche Misserfolge führten selten dazu, dass jemand aufgab. Der Drang, eigenständig eine Lösung zu finden, war einfach viel zu groß.

Im Laufe der ersten beiden Juni-Wochen konnten alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen unserer Schule die Mitmach-Ausstellung besuchen und Mathematik mal ganz anders erleben.

 


Entspannter lernen zu Hause …

Bild wurde von einer KI generiert.
Bild wurde von einer KI generiert.

... wünschen sich wahrscheinlich alle Eltern für ihre Kinder

 

Deshalb bot die Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur ihren Eltern einen Onlinevortrag zu diesem Thema an, der von der Akademie für Lernpädagogik aus Köln gehalten wurde.

Schon als Einstieg gab es eine lustige Rechenaufgabe, mit deren Hilfe sich die Eltern gut in die Rolle ihrer Kinder beim Lernen hineinversetzen konnten.Folgende Tipps gab es z.B. in dem kurzweiligen Vortrag für die Eltern: Das richtige Lernumfeld schaffen und Pausen ermöglichen.An die Stärken der Kinder glauben und loben.Strukturen und Lerntechniken erleichtern das Lernen.

Da sich viele Eltern im Anschluss eine Veranstaltung zum Thema „Lernen“ für ihre Kinder wünschten, wurde diese nun am Wochenende für die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule plus durch die Akademie für Lernpädagogik angeboten und konnte eine rege Teilnahme verzeichnen.


Anne-Frank-Realschule gedenkt ihrer Namensgeberin und feiert ein Fest der Kulturen

Am 12. Juni wäre Anne Frank, die Namensgeberin unserer Schule, 95 Jahre alt geworden. In Gedenken an sie setzte unsere Schulgemeinschaft auch in diesem Jahr wieder mit einem Aktionstag ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.

 

Es ist bereits seit Jahren zu einer festen Tradition an unserer Schule geworden, am 12. Juni dem Geburtstag von Anne Frank einen besonderen Aktionstag zu widmen.

Mit eigenen Ideen, aber auch mit den vom Anne Frank Zentrum e.V. zum Anne Frank Tag 2024 zur Verfügung gestellten Materialien tauchten unsere Schüler und Lehrer in die Geschichte ein und feierten anschließend mit einem Fest der Kulturen die Vielfalt der Schule.

 

Unter dem Motto „Der Geschichte auf der Spur“ begannen die Schüler und Lehrer den Tag damit, sich über Tagebucheintragungen und -zeichnungen, aber auch über Interviews mit Zeitzeugen und einer Plakatausstellung mit der Lebensgeschichte Anne Franks sowie der Zeit des Nationalsozialismus und den Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinanderzusetzen. Sie gingen der Frage nach, warum die Menschen zu Nazis wurden, und erhielten Einblicke in die teils schrecklichen Erfahrungen von Kindern in der Kriegszeit. Auch wurde eine Brücke in die Gegenwart geschlagen, indem Kriegsgeschichten von heute beleuchtet wurden.

Mit Kopf, Herz und Hand beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Klassenstufen altersgerecht mit den jeweiligen Themen. Sie lasen nach, schrieben auf, hörten zu, recherchierten, malten und bastelten zu den beleuchteten Themenbereichen. Auch wurden Orte in der Stadt Montabaur aufgesucht, die die Geschichte von Juden in der Region nachvollziehbar machen. Mit den an diesem Tag entstandenen Ergebnissen stellten die Schülerinnen und Schüler anschließend eine Ausstellung zusammen. Diese kann nun im Foyer der Anne-Frank-Realschule besichtigt werden.

 

 

Nach der intensiven Auseinandersetzung mit den Inhalten des Anne Frank Tages ging es anschließend auf den Schulhof. Viele engagierte Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen hatten zusammen mit dem SV-Team unter der Leitung von Diana Albert und Jürgen Korth für ihre Mitschüler ein Fest der Kulturen vorbereitet. An unzähligen Ständen auf dem Schulhof stellen Jugendliche die unterschiedlichsten Länder und ihre Kulturen vor und boten Informationen, Mitmachaktionen, Spiele sowie leckere Kostproben aus den ländertypischen Küchen.

 

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Verabschiedung unserer Berufsberaterin Frau Anna-Maria Biermann

Nach über 15 Jahren Berufsberatung geht Frau Anna-Maria Biermann in den wohlverdienten Ruhestand. Sie hat in den zurückliegenden Jahren unzählige Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung beraten und unterstützt. Beim Berufsinformationstag und im Berufsinformationszentrum hat sie die Möglichkeiten der Agentur für Arbeit präsentiert. Wir bedanken uns für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünschen ihr für die Zukunft alle Gute und vor allen Dingen Gesundheit.

 

Gleichzeitig haben wir ihre Nachfolgerin kennenlernen dürfen. Johanna Schmidt wird nach den Sommerferien die Berufsorientierung und Berufsberatung in unserer Schule betreuen. Sie wird sich auf dem Elternabend der 9. Klassen vorstellen.


Achtung Auto: Fünftklässler üben sich in Verkehrssicherheit

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 fand am 06.und 07.06.2024 wieder die Verkehrssicherheitsübung des ADAC am Schulzentrum in Montabaur statt.

 

Das Programm „Achtung Auto“ soll unsere Schülerinnen und Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und ihnen in Form eigener praktischer Erfahrung physikalische Gesetzmäßigkeiten spielerisch nahebringen.

 

In zwei Schulstunden hatten die einzelnen Klassen die Möglichkeit reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben. Sie haben erkannt, dass der Mensch einen "Anhalteweg" zum Stehenbleiben braucht und auch Fahrzeuge nicht sofort stehenbleiben können, sondern einen "Anhalteweg" haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch von der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt wird.

 

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert bei der Sache und konnten sich einige hilfreiche Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr mit nach Hause nehmen.

 


Autorenlesung mit Anna Maria Pieroth an der AFRS plus

Endlich war es soweit! Am Dienstag, den 14.05.2024 besuchte die Autorin Ellen Kirst, alias Anna Maria Pieroth, unsere Schule und begeisterte die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen mit einer Autorenlesung. Sie las aus ihrem Jugendbuch „Falkensommer“, einem regionalen Fantasyroman, der auf der Höhenburg Maus in der Nähe von Sankt Goarshausen spielt.

 

Die Geschichte handelt von der 15-jährigen Jenny, die auf einer Burg ein Geheimnis entdeckt. Sie folgt der Spur eines Falken und lernt dort den 18-jährigen Miro kennen. Obwohl er von einer dunklen Macht gefangen gehalten wird, nimmt Jenny den Kampf gegen das Böse auf, um ihn zu befreien.

 

Die Besonderheit der Veranstaltung lag hier sicherlich darin, der Romanhandlung durch eine Lesung der Autorin selbst folgen zu dürfen. Niemand kann wohl die Stimmung und Charakterzüge der Figuren besser darstellen, als deren Erfinderin selbst. Dabei wurden von Ellen Kirst auch Hintergrundinformationen zu den Orten der Handlung sowie der Romanentstehung in die Lesung eingebunden, die das Gesamtbild abrundeten.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Ellen Kirst, die es geschafft hat, junge Menschen für Bücher zu interessieren und gezeigt hat, dass Lesen keinesfalls langweilig ist.

 


Ein toller Tag im Wald

Anfang Mai hatte die Klasse 6d der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur, wie schon die drei Parallelklassen zuvor, endlich die Gelegenheit bei tollem Wetter einen ereignisreichen Tag im Wald zu erleben.

Mit der Unterstützung des Fördervereins konnten für jede 6. Klasse drei abwechslungsreiche Stunden mit der Waldpädagogin Vicky Mayer von der Fachschaft Biologie organisiert werden.

 

Nach dem Fußmarsch zum Waldspielplatz Horressen und einer kurzen Stärkung ging es auch direkt in Zweiergruppen „auf die Pirsch“. Hierbei gab es im Wald zahlreiche Tiere, Felle und ähnliches zu entdecken, die allerdings nicht leicht zu finden waren. Hier waren Teamarbeit und Ausdauer gefragt! Ab und zu musste man sich besprechen und mit der Gruppe eine neue Strategie entwickeln um gemeinsam zum Erfolg zu kommen.

Im Anschluss wurden alle Fundstücke stolz präsentiert und ausführlich begutachtet und besprochen. Dabei konnte man viele interessante Dinge erfahren. So zum Beispiel, dass der Fuchs mit dem Dachs durchaus auch einmal in einer Wohngemeinschaft mit getrennten Zimmern leben kann und dass der Marder in einem Auto Schläuche anknabbert, weil er sauer auf einen Artgenossen ist, der ihm sein Revier streitig machen will.

 

Zum Schluss gab es dann für alle Kinder eine ganz besondere Überraschung: Michel, ein zahmer Waldkauz, durfte von allen gestreichelt werden! Diese Gelegenheit ließen sich Lehrer und Schüler natürlich nicht entgehen.

 

Wir danken Frau Mayer für einen erlebnisreichen und informativen Tag im Wald, der allen sehr viel Spaß gemacht hat!

 


„Wir fahren zu Olympia!“

Auch wenn der obige Ausruf etwas zu euphorisch war, so waren doch zwei Leichtathletik-Mannschaften unserer Schule erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia.

Bei bestem, sonnigen Wetter über dem Stadion Oberwerth in Koblenz traten am vergangen Mittwoch, den 7.5.2024, 11 Jungen und 10 Mädchen aus den Klassen 5-7 bei der Vorrunde des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia an.

Sie haben tolle Leistungen in Weitsprung, Ballwurf, Sprint, Hochsprung und Staffellauf erbracht und sind somit auf dem zweiten Platz gelandet!

Mit den guten Punktzahlen haben sich die Teams für die nächste Runde qualifiziert!

Betreut wurden die Mannschaften von Frau Dötsch, Herrn Faber und Herrn Stähler.

 


Walderlebnistag: Unseren Wald ganz neu erleben

In diesem Jahr fand für alle 6. Klassen ein Walderlebnistag mit der Waldpädagogin Vicky Mayer statt.

Organisiert wurde diese Aktion von der Fachbereichsleiterin Biologie, Leslie Reinicke, im Rahmen des NaWi-Unterrichts.

 

Am 29. April wanderte auch die Klasse 6a durch Wald und Flur in den Stadtwald Montabaur.

Hier versteckten sich etliche Tierarten, wie z.B. Fuchs, Eichhörnchen, Reh, Marder oder Dachs. Diese mussten als Stopfpräparat im Wald gefunden werden, was gar nicht so einfach war. Alle Tiere sind gut an ihre Umgebung angepasst und so, gut getarnt, schwer zu finden.

 

Besonderes Highlight des Tages war ein echter Waldkauz, der so zahm war, dass alle Schülerinnen und Schüler der 6a diesen auch streicheln konnten.

 


Die Sozial-AG spendet

 

 

 

 

Die Sozial-AG spendet 650,-€.

 

Der Erlös aus dem zurückliegenden Weihnachtsverkauf geht an ELIMU - Bildung in Ostafrika / Kenia und an das Hopp-Kindertumorzentrum in Heidelberg.

 


Die Klassenstufe 9 zu Besuch im Amtsgericht Montabaur

Am Donnerstag, den 25. April 2024, organisierte das Amtsgericht in Montabaur erstmals einen Tag der offenen Tür. Hier sollten unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 zahlreiche Eindrücke über die Abläufe von Zivil- und Strafprozessen sowie über die verschiedenen Berufe an einem Gericht sammeln.

 

Der Tag begann - nach einer Begrüßung durch den Direktor Ralf Tries - mit zwei Show-Prozessen. Hier wurden abwechselnd jeweils eine Straf- und eine Zivilsache verhandelt. Dabei erhielten wir einen wirklich guten Eindruck davon, welche Beteiligten an einem Prozess mitwirken, wie ein/e Richter/in eine Gerichtsverhandlung leitet und dass es häufig gar nicht so einfach ist, zu einem gerechten Urteil zu gelangen.

 

Da der Tag aber auch im Zeichen der Berufsorientierung stehen sollte, wurden zwischen den Prozessen für interessierte Schülergruppen die verschiedenen Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt: Richter/in oder Staatsanwalt/in, Rechtspfleger/in, Justizfachwirt/in, Gerichtsvollzieher/in und Wachtmeister/in sind Berufe, die am Amtsgericht ausgeübt werden. Von deren verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten erhielten wir nicht zuletzt durch die Verknüpfung aus Informationsveranstaltung und praxisorientierter Gerichtsverhandlung eine wirklich realistische Vorstellung.

 

Nicht weniger spannend war dann die Besichtigung der Zellen, in welchen bereits straffällig gewordene Zeugen und Angeklagte bis zu acht Stunden auf ihre Aussage bzw. Anhörung warten müssen. Wir waren schon nach wenigen Minuten in dem engen Raum froh, wieder in Freiheit sein zu dürfen.

 

Wir bedanken uns bei allen Verantwortlichen für tolle Organisation des Vormittags und die vielen interessanten Eindrücke!

 


Drogenprävention für unsere 9. Klassen

Unsere neunten Klassen haben sich in dieser Woche mit einem hochaktuellen Thema auseinandergesetzt: in den Seminaren zur Drogenprävention ging es um den Konsum von Drogen im Allgemeinen, Cannabis im Speziellen und der aktuellen Gesetzesänderung/Legalisierung von Cannabisprodukten zum 1. April 2024.

Im Rahmen des Gesundheitspräventionsprogramms „Apotheke macht Schule“ der Landesapothekenkammer Rheinland-Pfalz besuchte Herr Alexander Fischer von der Dorotheen Apotheke in Dierdorf am Mittwoch und Donnerstag unsere neunten Klassen, um mit ihnen über den Konsum von Drogen und deren Auswirkungen zu sprechen.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern unterschied er erst einmal zwischen legalen und illegalen Drogen. Dann arbeiteten sie die unterschiedlichen Wirkweisen auf den menschlichen Körper sowie die Nebenwirkungen von Drogen heraus. Sie besprachen die kurz- und langfristigen Risiken durch den Konsum dieser Stoffe selbst sowie durch die häufig verwendeten Streckmittel. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Konsum von Cannabis. 

Redebedarf bei den Schülerinnen und Schülern bestand aufgrund der aktuellen gesetzlichen Änderungen hinsichtlich des Cannabisbesitzes bzw. -konsums. Selbstverständlich ist es auch weiterhin für Minderjährige verboten, Cannabisprodukte zu konsumieren.

Herr Alexander Fischer hat als Fachmann auf eine ansprechende und angenehme Art erreicht, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler nun kritischer mit dem Konsum von Drogen auseinandersetzen können. Herzlichen Dank, Herr Fischer!


Besuch der Polizei in der Klasse 7a

Unsere Schülerin Hanna Alef, Klasse 7a, berichtet von der eindrucksvollen und nachhaltig wirkenden Präventionsmaßnahme der Polizei in ihrer Klasse:

 

Am 19. März 2024 kamen vier Polizeibeamte namens Jasmin Alt, Ingo Kupietz, Fanta Kora und Thomas Klotz in die Klasse 7a der Anne-Frank-Realschule plus. Jasmin Alt und Thomas Klotz vom Polizeipräsidium Koblenz arbeiten im Bereich Prävention. Ingo Kupietz und Fanta Kora sind beim LKA Mainz tätig.

Die Polizeibeamten besprachen mit den Schülern den Begriff „Demokratie“ und gingen auf einzelne Artikel des Grundgesetzes ein. Außerdem wurde über die NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und die RAF (Rote-Armee-Fraktion) sowie den islamistischen Terror informiert. Es wurden Fragen diskutiert, wie z.B.: Ab wann ist man strafmündig? Was ist Volksverhetzung? Was würdest du tun, wenn ein verbotenes Bild in deiner Chatgruppe auftaucht?

Die Polizei teilte den Schülerinnen und Schülern mit, dass Musik eine Art „Türöffner“ für den Rechtsextremismus ist. Diese Musik löst verschiedene Gefühle aus und so werden ihre Botschaften verbreitet. Dies kann zu rechtsextremen Gedanken führen.

Das Thema Rechtsextremismus ist heutzutage leider wieder aktuell und dieser zweistündige Vortrag mit vielen beantworteten Fragen der Schüler war überaus interessant und hat bestimmt viele zum Nachdenken angeregt.