Die Schülerinnen und Schüler des Ethikkurses der 10. Klasse unserer Realschule haben in diesem Jahr gemeinsam mit Frau Katartzi-Otto mit großem Engagement am Briefmarathon von Amnesty International teilgenommen – der größten Menschenrechtsaktion weltweit. Mit ihren Briefen, Appellen und E-Mails setzten sie sich aktiv für Menschen ein, die zu Unrecht inhaftiert sind oder unter schwerem Unrecht leiden.
Der Briefmarathon zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, dass gewöhnliche Menschen gemeinsam Außergewöhnliches bewirken können. Durch den Einsatz unzähliger Unterstützerinnen und Unterstützer weltweit werden Regierungen und Behörden unter Druck gesetzt, Missstände zu beenden – mit konkreten Erfolgen: Unschuldige werden freigelassen, Todesurteile aufgehoben und diskriminierende Gesetze geändert.
Auch unser Kurs konnte Teil dieser wichtigen Bewegung sein. Die Schülerinnen und Schüler haben Appelle an verschiedene Länder verschickt – von Norwegen bis Südafrika und von Ecuador bis Myanmar – und damit ein starkes Zeichen für Menschenrechte gesetzt.
Besonders erfreulich ist eine erste positive Rückmeldung: Die tunesische Anwältin Sonia Dahmani wurde nach mehr als anderthalb Jahren Haft unter Auflagen freigelassen. Dieser Erfolg zeigt, dass auch das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler Wirkung zeigt.
Für ihren Einsatz wurden die Zehntklässler feierlich gewürdigt und mit einer Urkunde von Amnesty International ausgezeichnet. Ihr Engagement ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und sich für eine gerechtere Welt einsetzen.
„Ein einzelner Brief kann Hoffnung schenken – viele Briefe können Leben verändern.“
